Aktuelles aus Schrick
ÖKB-OV-Schrick - Sanierung des Russengrabes in Schrick12.08.2026

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Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde – wie vielerorts in Österreich – auch in Schrick eine Gedenkstätte für gefallene Soldaten der alliierten Streitkräfte errichtet. Am Friedhof rund um die Pfarrkirche erinnert ein Grabstein an sechs namentlich bekannte Offiziere sowie an 18 weitere unbekannte sowjetische Soldaten.
Gemäß Artikel 19 des Österreichischen Staatsvertrages von 1955 ist die Republik Österreich verpflichtet, militärische Grabstätten und Ehrenmale zu achten, zu schützen und zu pflegen. Heute befinden sich über 300 sowjetische Kriegsgräberstätten und Ehrenmale in Österreich, deren Erhaltung in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Inneres sowie des Landes Niederösterreich fällt.
In Schrick wird diese Aufgabe seit Jahrzehnten vom Österreichischen Kameradschaftsbund – Ortsverband Schrick wahrgenommen. Besonderer Dank gilt dabei Frau Hedwig Kruder für ihre langjährige, verlässliche Pflege des Russengrabes sowie Frau Maria Lehner, die diese Verantwortung seit über 15 Jahren mit großem Engagement fortführt. Für den ÖKB OV Schrick unter Obmann Johann Lehner zählt die Erhaltung von Grabstätten, Denkmälern und Mahnmalen im Flurgebiet von Schrick zu seinen zentralen Aufgaben.
Da das Russengrab im Laufe der Jahrzehnte sichtbare Spuren der Verwitterung zeigte, wurde eine umfassende Sanierung notwendig. In enger Zusammenarbeit mit Bezirksobmann Josef Kohzina, dem Landesgeschäftsführer des „Schwarzen Kreuz – Kriegsgräberfürsorge“ KR Dr. Reinhard Wildling, sowie dem Kurator des Schwarzen Kreuzes Norbert Glasl, und nach Zustimmung durch das Bundesministerium für Inneres und die NÖ Landesregierung, konnte die Grabstätte am Friedhof in Schrick fachgerecht erneuert und wieder in würdigen Zustand versetzt werden.
Die Sanierung stellt sicher, dass dieses historische Mahnmal weiterhin als Ort des Gedenkens und der Erinnerung erhalten bleibt – im Sinne des Staatsvertrages und im Geist der Kameradschaft, der den ÖKB OV Schrick seit jeher prägt.

Aus der Schulchronik 187410.08.2026

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Aus der Schulchronik 1874
Dienstag, den 29. Juni, brach in der Nacht um ½12 Uhr im Hause des Johann Rehrmbacher No. 54 ein Feuer aus, und es standen in kurzer Zeit auch die Nachbarhäuser des Josef Marschall No. 53, Ferdinand Höfer No. 52, Mathias Schmiedhuber No. 51 und Thadäus Hink No. 50, in hellen Flammen. Bei dem rapiden Umsichgreifen des Feuers fand der 18jährige Sohn des Rehrmbacher namens Leopold den Tod in den Flammen. Der 8jährige Johann Rehrmbacher wurde lebend, jedoch bewußtlos durch die Unerschrockenheit des Michael Purkhauser, Haus No. 66 hier, nach mehreren vergeblichen Versuchen Anderer gerettet, und bedachter Knabe von ihm aus dem brennenden Stalle geholt. Purkhauser wurde bezüglich dieser LebenSr.ettung das silberne Verdienstkreuz verliehen, und demselben Sonntag den 30. August d. J. durch den k. k. Herrn Bezirkshauptmann Josef Pfusterschmid Ritter von Wallenau das Kreuz im Schulhause in Gegenwart der Gemeindevertretung, des Ortsschulrathes und des Hochw. Herrn Pfarrers vor der Schuljugend und dem versammelten Volke in feierlicher Anrede an die Brust geheftet. Es war ein erhebender Moment!
20 Jahre Mariengrotte Schrick10.08.2026

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20 Jahre ein Ort der Stille, des Gebets und der Hoffnung - Jubiläumsfeier mit Weihbischof Stephan Turnovszky am Sonntag, dem 9. August 2026.

Rund 100 Menschen aus dem gesamten Pfarrverband und darüber hinaus versammelten sich am Sonntag, dem 9. August 2026, bei der Mariengrotte in Schrick, um gemeinsam das 20-jährige Bestehen dieses besonderen Ortes des Gebets zu feiern. Zur festlichen Dekanats-Marienandacht war auch der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky gekommen.

In seiner Predigt stellte Weihbischof Turnovszky besonders Maria als Frau der Hoffnung in den Mittelpunkt. Er erinnerte daran, dass Maria bereits vor Pfingsten gemeinsam mit den Aposteln und Jüngern um den Heiligen Geist betete und damit eine besondere Stellung in der frühen Kirche einnahm. Ihre Hoffnung habe auch angesichts des Todes Jesu nicht aufgehört.

Besonders eindrucksvoll war sein Gedanke, dass die Mariengrotte auch heute ein Ort sein kann, an dem Menschen neue Hoffnung schöpfen. Wer hierher komme und vielleicht das Gefühl habe, dass ihm langsam die Hoffnung ausgehe, könne bei Maria Halt finden. Dabei gehe es nicht um die einfache Hoffnung, dass alles so ausgeht, wie wir es uns wünschen. Vielmehr gehe es um das Vertrauen, „dass Gott sich kümmert“ und einen Weg weiß, auch wenn sich die Dinge anders entwickeln als erhofft.

Weihbischof Turnovszky bezeichnete die Grotte als einen gesegneten Ort, an dem Menschen aufatmen und mit neuer Hoffnung wieder nach Hause gehen können – wenn sie für sich selbst, ihre Familien und ihre Lieben beten, aber auch für die großen Anliegen unserer Welt. Das Gebet an diesem Ort sei somit „nicht etwas Kleines“, sondern füge sich in das große Gebet der Kirche ein.

Entstanden aus einem persönlichen Anlass
Die Mariengrotte hat eine besondere Entstehungsgeschichte. Helga Schmid und Bernhard Mayerhofer initiierten anlässlich der Geburt ihrer Tochter die Errichtung der Grotte. Mit Unterstützung des Dorferneuerungsvereines und zahlreicher freiwilliger Helfer wurde das Werk im Jahr 2006 vollendet. Das Gittertor fertigte Hans Krenn an. Am 6. August 2006 wurde die Mariengrotte von P. Peter Peczar gesegnet.

Die gesamte Anlage erstreckt sich über rund 9,5 Meter und liegt unweit der Kirche in einem kleinen Gehölz. In der südseitig ausgerichteten, 2,6 Meter hohen Nische steht eine 1,40 Meter große Lourdes-Madonna auf einem angedeuteten Altartisch. Geschützt wird die Statue durch ein einfaches Eisengitter. Der Platz rund um die aus weißen, unbehauenen Kalksandsteinen errichtete Grotte wurde mit Lesepult, Betschemel und Bänken gestaltet und lädt zu Andachten, zum persönlichen Gebet und zum Verweilen ein.

Nach der feierlichen Marienandacht klang der Jubiläumsnachmittag bei einer Agape im Pfarrhof gemütlich aus. Für die rund 100 Besucher bot sich dabei Gelegenheit zur Begegnung und zum gemeinsamen Austausch.
Protikoll der vierten Gemeindratssitzung 202610.08.2026

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Im Anhang finden sie das Protokoll der vierten Gemeinderatssitzung 2026.
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Menüplan Gasthaus Stoik Woche 3309.08.2026

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Im Anhang finden Sie den Menüplan vom Gasthaus Stoik "Zum Goldenen Igel" für Woche 33
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Aus der Schulchronik 196829.07.2026

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Dass auch bereits vor 50 Jahren vereinzelte Hitzetag zu bewältigen waren, berichtet die Schulchronik:

Am 19.Juni 1968 betrug die Temperatur in der Klasse 26 Grad und im Freien 35 Grad. Am 8. Juli war der heißeste Tag, 33 Grad im Schatten und 41 Grad in der Sonne. Ein Gewitterregen am 11.7. brachte etwas Regen und Abkühlung. Die Ernte konnte heuer etwas früher beginnen, doch wurde sie am 15.7. bereits durch ausgiebigen Regen unterbrochen.
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